Konzertprogramm

SILVIUS LEOPOLD WEISS (1686-1750) 
Suite in d-moll

GIOVANNI BATTISTA GRANATA (1610-1740)
Toccata (Bologna 1648)

FRANCESCO CORBETTA (1620/21-1687) 
Caprice de Chaconne (Paris 1672)

SANTIAGO DE MURCIA  (ca. 1682-ca. 1732) 
Fandango
Mariçapalos
Folias Gallegas

FRANCESCO CORBETTA
Folias
GASPAR SANZ (1610-1740)
Paradetas (Salamanca 1674)


PAUSE


ENNEMOND GAULTIER  (1577-1651)
Prelude
La Belle Homicide 
Les castagnettes
Canaries
Tombeau de Mesangeau 
Gigue La Poste

ANTONIO DE SANTA CRUZ
Jacaras (Madrid ca.1650)
SANTIAGO DE MURCIA
Tarantelas
GASPAR SANZ
Canarios (Salamanca 1674)

Rolf Lislevand wurde 1961 in Oslo geboren und begann dort seine Ausbildung in klassischer Gitarre an der Staatlichen Musikakademie Norwegens. Anschließend studierte er an der „Schola Cantorum“ in Basel bei Hopkinson Smith und Eugène Dubois.

Bekannt wurde er durch die Zusammenarbeit mit dem Dirigenten und Gambisten Jordi Savall, in dessen Ensembles „Hespèrion XX“, „La Capella Reial de Catalunya“ und „Concert des Nations“ er seit den späten achtziger Jahren mitwirkt. Heute ist Rolf Lislevand, dessen Soloaufnahmen mehrere internationale Auszeichnungen erhielten, Professor für Laute und historische Aufführungspraxis an der Musikhochschule Trossingen sowie Dozent in London und Barcelona. Regelmäßig gastiert er sowohl als Solist als auch mit seinem Ensemble „Kapsberger“ bei europäischen Festivals, in den USA und in orientalischen Ländern. Seine Interpretationen zeichnen sich besonders durch eine große Vitalität aus, die sich den Klischees einer nach starren Regeln funktionierenden Musikdarbietung Alter Musik widersetzt. Es entsteht ein Klangerlebnis, das sich womöglich gerade dadurch sehr nahe an dem musikalischen Lebensgefühl einer alten Zeit bewegt.

nach oben